Was unsere Albula Bergkartoffeln und Bergackerbohnen so besonders macht
Besondere Lebensmittel entstehen nicht zufällig.
Sie sind das Ergebnis von Boden, Klima, Zeit und den Menschen, die mit der Natur arbeiten – nicht gegen sie.
Genau diese Verbindung macht die Albula Bergkartoffeln und Bergackerbohnen einzigartig.
DAS TERROIR
Im Albulatal bauen wir eine beeindruckende Vielfalt an alten Kartoffelsorten an. Rund 30 bis 40 verschiedene Sorten wachsen hier – jede mit ihrem eigenen Charakter, ihrer eigenen Textur und ihrem eigenen Geschmack.
Auch unsere Bergackerbohnen gehören zu dieser besonderen Vielfalt. Eine alte Walliser Sorte, angepasst an die rauen Bedingungen des Bergtals, steht für dieselben Werte wie unsere Kartoffeln: Biodiversität, Geduld und das Wissen, dass Vielfalt die Grundlage einer zukunftsfähigen Landwirtschaft ist.
Entscheidend dafür ist das Terroir – das einzigartige Zusammenspiel von Boden, Höhenlage, Klima und Topografie.
Unsere steinigen Böden verlangen viel Handarbeit. Gleichzeitig speichern die Steine Wärme und geben sie während kühler Nächte oder wechselhafter Wetterperioden langsam wieder ab. Dazwischen liegt eine leichte, sandige Erde – ein alpiner Schwemmboden, entstanden durch die Kräfte von Gletschern und Flüssen. Er verhindert Staunässe und schafft ideale Bedingungen für unsere Kulturen.
Diese besonderen Voraussetzungen lassen sich nicht einfach kopieren. Sie sind ein Geschenk des Albulatals.
ZEIT ALS WICHTIGSTE ZUTAT
Im Albulatal wächst alles etwas langsamer.
Auch unsere Kartoffeln und Bergackerbohnen.
Diese längere Reifezeit gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Aromen, ihre Struktur und ihren eigenen Charakter vollständig zu entwickeln.
Geschmack braucht Zeit – und einen lebendigen Boden.
DER UNTERSCHIED ENTSTEHT AUF DEM FELD
Unsere Bergkartoffeln entwickeln durch die besonderen Bedingungen des Albulatals eine aussergewöhnliche Dichte, Struktur und Aromatik.
Dafür entscheidend sind nicht nur die Höhenlage und die lebendigen, biologisch regenerativ gepflegten Böden. Ebenso wichtig ist die Art, wie Marcel den Boden bewirtschaftet und seine Kulturen durch die ganze Saison begleitet.
Als Koch habe ich gelernt, dass aus denselben Zutaten völlig unterschiedliche Gerichte entstehen können. Nicht allein wegen des Rezepts, sondern durch Erfahrung, Intuition und das Gespür für den richtigen Moment. Aus denselben Zutaten kann eine leichte Bouillon entstehen – oder eine Essenz mit Tiefe und langem Nachhall.
Auf dem Feld ist es nicht anders.
Marcel kocht nicht mit Töpfen, sondern mit Erde, Klima, Zeit und der Natur. Mit viel Achtsamkeit, Erfahrung und Intuition schafft er die Voraussetzungen dafür, dass jede Kartoffel und jede Bohne ihren eigenen Charakter vollständig entwickeln kann.
Genau darin liegt für mich das Geheimnis ihres Geschmacks.
MEHR ALS GUTER GESCHMACK
Für mich geht es jedoch um mehr als Genuss.
Jede Kartoffel und jede Bohne erzählt von einem Boden, der lebt.
Von Menschen, die mit Geduld und Sorgfalt arbeiten.
Von alten Sorten, die erhalten bleiben.
Und von einer Landwirtschaft, die auch kommenden Generationen eine Zukunft geben soll.
Genau deshalb sind unsere Bergkartoffeln und Bergackerbohnen etwas Besonderes.
Nicht, weil wir der Natur etwas aufzwingen.
Sondern weil wir ihr den Raum und die Zeit geben, ihr Bestes hervorzubringen.
Und das Schönste daran: Den Unterschied kann man schmecken.
«Doch bevor eine Bergkartoffel auf dem Teller landet, liegt ein ganzes Jahr voller Arbeit, Geduld und Vertrauen hinter ihr.
Ich lade dich ein, uns auf einer Wanderung durchs Bergkartoffeljahr zu begleiten – vom ersten Saatgut bis auf den Teller.»