Granola

Die Unscheinbare mit grosser innerer Stärke

  

Auf den ersten Blick zurückhaltend, in der Küche eine echte Überraschung.

Manche Kartoffeln fallen nicht sofort ins Auge. Die Granola gehört dazu.

Mit ihrer rundovalen Form und ihrer gelben Schale wirkt sie auf den ersten Blick eher zurückhaltend. Doch wer sie kennt, weiss: Hinter ihrer schlichten Erscheinung steckt eine Kartoffel mit aussergewöhnlichen Qualitäten.

Diese deutsche Sorte wurde von 1982 bis 2002 in der Schweiz angebaut und gehandelt. Heute ist sie hierzulande fast verschwunden – umso schöner ist es, dass sie wieder entdeckt wird.

Mich begeistert die Granola besonders wegen ihres kräftigen Aromas und ihrer zartschmelzenden Konsistenz. Sie ist eine Kartoffel, die nicht laut auftreten muss. Ihre Stärke zeigt sich dort, wo Geschmack, Struktur und Verarbeitung entscheidend sind.

Besonders spannend finde ich ihre Vielseitigkeit: Von cremigem Kartoffelstock über feine Kartoffelteige bis hin zu luftigen Zubereitungen zeigt sie immer wieder eine neue Facette.

Eine Kartoffel, die beweist: Die grössten Überraschungen findet man manchmal dort, wo man sie am wenigsten erwartet.


      

Verwendung

Die Granola eignet sich hervorragend für:


      

Was die Granola besonders macht

Die Granola braucht Zeit.

Wie viele unserer Bergkartoffeln entwickelt auch sie ihre ganze Qualität erst, wenn sie wirklich weich gekocht ist. Ihre intakte Zellstruktur sorgt dafür, dass sie deutlich mehr Kochzeit braucht als herkömmliche Kartoffeln.

Gerade bei Kartoffelteigen oder Kartoffelstock lohnt sich diese Geduld.

Wenn man einmal zweifelt, ob sie schon weich genug ist, sollte man sie lieber noch etwas weiterkochen lassen. Mehr zur richtigen Kochzeit und zur Zubereitung unserer Bergkartoffeln findest du in unseren Küchentipps.

Erst wenn die Knolle vollständig weich ist, kann sie ihr ganzes Potenzial entfalten: eine wunderbare Textur, ein tiefes Aroma und eine herrlich cremige Verarbeitung.

Geeignete Rezepte