Miso-Suppe

Rezeptautor: Freddy Christandl
Miso - seit Jahrtausenden ein Kraftspender für Körper, Geist und Seele!

4 Personen 

Zutaten 

100 g Bergackerbohnen, über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht
100 g Federkohl (ohne Strunk)
200 g Blumenkohl, fein blättrig geschnitten (ca.3 mm)
60 g Shitake oder Kräuterseitlinge, geschnitten
1 EL ungeröstetes Sesamöl oder Rapsöl
Salz

Zutaten Bouillon 

1 lt Wasser
100-120 g Albula Bergkartoffel-Ackerbohnen-Miso
Salz

Zubereitung

  1. Bergackerbohnen abschütten und in reichlich, leicht gesalzenem Wasser weichkochen.
  2. Federkohl in Sesam- oder Rapsöl langsam rösten, nach etwa halber Garzeit die Pilze zugeben.
  3. Währenddessen das Wasser aufkochen, vom Herd nehmen und die Misopaste einrühren, mit Salz abschmecken. Nicht mehr kochen lassen.
  4. Gemüse in (vorgewärmter) Schale anrichten, Misosuppe darüber verteilen.

Tipps

Dieses Rezept bereite ich sehr gerne im Winter zu.
Bei der Einlage kann man der Phantasie natürlich freien Lauf lassen. Saisonales Gemüse, Tofu, gekochter Buchweizen, Soba- oder Vollkornnudeln, Frühlingszwiebeln, Paksoi, Ingwer usw. eigenen sich ebenfalls perfekt. Ganz nach persönlichem Geschmack und Verfügbarkeit.

Geschichte

Die Japaner essen Miso-Suppe gerne zum Frühstück, schlürfen sie aber auch zwischendurch. Und ein Tässchen "Miso-Brühe" vor dem Schlafengehen hat schon vielen Erschöpften und Gestressten zu Ausgeglichenheit verholfen. 

Die Japaner glauben übrigens, dass Misosuppe beim Rauchen die schädlichen Einflüsse des Tabaks reduziert. Japanische Verkehrspolizisten, so las ich, essen möglichst täglich Miso-Suppe, "um die gefährliche Wirkung der Autoabgase zu mildern". 

Bevorzugte Sorten