Privatbestellung

   

Kartoffelpost

Der Jahrgang 2022 – die aktuellen Sorten:

Natürlich wird hier hin und wieder eine neue Sorte auftauchen, unsere Kartoffel dürfen sorgsam behütet im Keller weiterreifen. 

  

Die Désirée, so grossartig und perfekt, ich kann mich gar nicht erinnern, dass sie sich schon mal so wunderschön und gehaltvoll präsentiert hat. Ich verwende sie gerne als Alltagskartoffel (ist natürlich fast eine Beleidigung) im Grunde für fast alles, nur für Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln, da habe ich andere Lieblinge. 

  

Die Frühe Prättigauer, der Name sagt schon alles über die Herkunft, ist dieses Jahr ein bisschen kleiner ausgefallen, aber sie eignet sich auch deshalb perfekt als Brat- oder Salzkartoffel (in der Schale). Sie ist übrigens der Vater der blauen St.Galler und das Fleisch ebenfalls schneeweiss. Es hat nicht viel davon, sie wird wohl schon vor Weihnachten aufgegessen sein.

  

Die Rote Emmalie ist eine unserer immer mehr beliebten roten Sorten. Sie besticht neben ihren Allrounder-Qualitäten auch ganz besonders mit der extrem dünnen Schale. Ich liebe sie auch in einem Salat, einem Gratin, in Bratkartoffeln gemischt mit anderen Sorten wie z.B. der Frühen Prättigauer oder zurzeit auch die Blauschalige Bristen.

  

Die Blauschalige Bristen ist für mich etwas ganz Besonderes, ein echtes Unikat: die blaue Schale, das schneeweisse Fleisch, die festkochende Tendenz... etwas für wahre Kartoffelliebhaber.  Der Bestand im Kartoffelkeller hat schon massiv abgenommen, bis spätestens Weihnachten wird sie wohl aufgegessen sein.

      

Die Parli ist schlechthin die Bündner Urkartoffel, seit über 250 Jahren wird sie dort schon angebaut, früher fast in jedem Garten und vom Prättigau bis ins Safiental. Der Name Parli stammt von einer Maria Parli, genannt «la parla», deren Umzug von Trin nach Mathom mitsamt ihren speziellen Kartoffeln in einem alten Schulbuch dokumentiert ist. In dieser Qualität haben wir sie schon lange nicht mehr gesehen, schade, hat es auch nicht viel davon.

   

Die Mulberry Beauty ist unser Neuzugang dieses Jahr! Sie ist eine Spur mehliger als die rote Emmalie und daher auch toll für Stock oder Stampfkartoffeln. Wir sind wirklich schon gespannt, wie sie bei euch ankommen wird. Zusammengezählt haben wir in den letzten fast 20 Jahren übrigens schon an die 200 Sorten ausprobiert und kennen gelernt.

  

Die Erdgold überzeugt mit ihrer ganz besonders cremigen Konsistenz, man spürt fast keine Körnung auf der Zunge. Bei der Herstellung von Kartoffelstock, muss man nur heisse Milch und flüssige Butter unter die gepressten Kartoffeln rühren, und der Stock wird sofort wunderbar glatt! Die Knollen sind dieses Jahr dafür eher klein bis mittelgross geworden, was sie aber als Geschwellti oder Bratkartoffel noch attraktiver macht.

 

Die Lilaschalige Uetendorf ist eine urtümliche Sorte aus Uetendorf bei Thun im Kanton Bern, dort wurde sie auch als Blaue Kartoffel bezeichnet. Mit ihrer lila, manchmal leicht weiss gefleckten Schale ist sie auch optisch eine Augenweide. Dieses Jahr hat sie für eine Albula Bergkartoffel, sehr grosse Knollen gebildet. Schön, so lassen sich Rösti oder Stock noch einfacher zubereiten. Und da sind wir auch bei den ganz besonderen Stärken der Lilaschaligen Uetendorf. Sie macht immer eine besonders knusprige Kruste, egal ob bei Bratkartoffeln oder eben einer richtig krossen Rösti.

 

Ein kleiner Tipp von mir für Geschwellti: Gemischte Kartoffeln in Salzwasser garkochen. Topf vom Herd nehmen und die Kartoffeln 10-15 Minuten im Kochwasser ziehen lassen. So werden sie wunderbar wachsig und jede Sorte behält ihren Eigengeschmack. 

Weitere Rezepte zu und mit den verschiedenen Sorten findet Ihr hier

   

UNSERE BERGACKERBOHNEN 

Wusstet ihr eigentlich, dass die Ackerbohne bei uns im 17.Jahrhundert in erster Linie von der Kartoffel verdrängt wurde? Und nun brauchen wir sie u.a. wieder, damit unsere Kartoffeln auch in Zukunft ihre grossartigen Werte behalten. 

Marcel hat aus den letzten 3 Kilos dieser Ur-Bergackerbohne, sie stammt übrigens aus dem Walliser Sortengarten Erschmatt, über die letzten 7 Jahre eine beachtliche Menge aufgebaut und so vorerst ihren Fortbestand gesichert. 

Die Bergackerbohne benötigte aber nicht nur bei mir in der Küche, sondern auch bei Marcel im Anbau sehr viel Herzblut und Geduld, um sich das verloren gegangene Know-how im Anbau bzw. der Küche wieder anzueignen.

Zwischenzeitlich haben wir aber beide in unseren eigenen Feldern viel gepröbelt und probiert und zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Daraus ist auch bereits eine kleine Rezeptwelt für euch entstanden. 

Den um den Fortbestand der Bergackerbohnen und damit verbunden auch der gesunden Böden und noch weitergedacht einer nachhaltigen Grundlage für die nächsten Generationen zu sichern, können wir alle einen kleinen Teil beitragen. 

Sprich: Ihr helft uns und der Natur mit jedem Böhnchen das in euren Kochtöpfen bzw. auf euren Tellern landet. Reichlich kulinarische Vielfalt und Inspiration dazu findet ihr hier

Wir wünschen euch viel Freude und Genuss.

Freddy, der kulinarische Kopf der Albula Bergkartoffeln

 

DAS BESTELLFORMULAR: 






Adresse

Bestellinformationen

Aus administrativen und logistischen Gründen, unser Onlineshop ist noch echte Handarbeit, liefern wir die Bergkartoffeln gerne nach Eingang des Rechnungsbetrages aus. Besten Dank für euer Verständnis! 

LIEFERUNGEN SIND NUR INNERHALB DER SCHWEIZ MÖGLICH!

Ihre Bestellung ist 10 Tage für Sie reserviert.

Herzlichen Dank!